Starke Ergebnisse auf dem Weltrekord-Maisfeld

Am 11.-12. April stellte Väderstad Tempo mit 502,05 Hektar innerhalb 24 Stunden bei Geschwindkeiten von 20-22 km/h einen neuen Weltrekord auf. Zwei Monate später hat sich auf den Feldern in Ungarn ein starker Bestand etabliert und die Statistiken zur Ablagegenauigkeit zeigen beeindruckende Ergebnisse.

Gábor Szávay, Betriebsleiter der Weltrekordfarm "Enyingi Agrár Zrt", ist überzeugt von den Ergebnissen auf den Weltrekordfeldern.

Insgesamt werden auf dem Betrieb über 7000 Hektar bewirtschaftet, wovon dieses Jahr auf etwa 4000 Hektar Mais angebaut wurde. Nach der Aussaat im April waren die Verhältnisse überall in Westungarn sehr trocken.

- "Ich bin von den Ergebnissen der Väderstad Tempo angesichts der hohen Geschwindigkeiten beeindruckt. Obwohl die Witterungsverhältnisse in den letzten Monaten sehr hart waren, sehen die Bestände auf den Weltrekordfeldern am stärksten in dieser Region aus", sagt Gábor Szávay, Betriebsleiter der Enyingi Agrár Zrt, und fährt fort:

"Normalerweise werden die Weltrekordfelder mit zwei 12-reihigen Einzelkornsämaschinen eines anderen Fabrikats bestellt, die dafür vier bis fünf Tage benötigen. Bis dahin hatten wir nie eine so hohe Ablagegenauigkeit wie diese Jahr bei der Väderstad Tempo erreicht."

Hohe Genauigkeit

Die Universität aus Gödöllő haben Vermessungen bei den Pflanzenabständen in der Reihe sowie der Ablagetiefe durchgeführt und statistisch dargestellt. Dabei meldet die Universität bei den Abständen in der Reihe einen Variationskoeffizient von 24,3 %. 

- "Mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass viele Einzelkornsämaschinen auf dem Markt eine solche Präzision nicht erreichen, nicht einmal bei halber Geschwindigkeit als die Weltrekord-Tempo fuhr, können wir sehr zufrieden sein", sagt Mattias Hovnert, Sales & Marketing Leiter bei Väderstad.

Innerhalb der letzten Wochen wurden von der Universität über 6800 Pflanzen auf den Weltrekordfeldern registriert und vermessern.

- "Wir haben insgesamt 6808 Pflanzen untersucht. Darunter fanden wir 24 Doppelbelegungen und 16 Fehlstellen. Diese Ergebnisse sind in Anbetracht der sehr hohen Aussaatgeschwindigkeit und der moderaten Saatbettbereitung sehr gut", sagt István Bognár, Assistenzprofessor an der Gödöllő Universität.

Von einer Doppelstelle ist die Rede, wenn der Abstand zwischen zwei Pflanzen kleiner als die Hälfte des Durchschnittabstands ist. Eine Fehlstelle definiert sich dadurch, dass der Abstand zwischen zwei Pflanzen größer als das 1,5-fache des Durchschnittabstands beträgt. 

Sehr gleichmäßiger Feldaufgang

Betrachtet man die Ablagetiefe zeigen der Messungen der Universität sehr homogene Ergebnisse. Insgesamt wich die Ablagetiefe von der eingestellten Tiefe von 6 cm nur um 0,5 cm ab.

- "Das Ergebnis zeigt sich in Form eines sehr gleichmäßigen und kräftigen Feldaufgang auf den gesamten Flächen", sagt Mattias Hovnert.