2010 bis Heute – Investieren in die Zukunft

Der Zeitraum seit dem Jahr 2010 ist eine Ära, in der wir die Produktion massiv erweitert haben und das kanadische Unternehmen Seed Hawk erwarben. Das Jahrzehnt begann mit der Einführung der Einzelkornsämaschine Tempo.

Als die Nachfrage für Präzision und die Notwendigkeit für Simulationen und Tests anstieg, eröffnete Väderstad ein neu gebautes, modernes Forschungszentrum im Jahre 2016. Das neue Zentrum ermöglicht es, verschiedenste Umgebungen und Feldbedingungen zu simulieren. Hier können die Einflüsse vieler Faktoren wie Hitze, Kälte, Luftdruck etc. untersucht werden. Darüberhinaus gibt es Versuchsaufbauten für Haltbarkeit und ausgiebige Qualitätstests. 

Während eines 24-Stunden-Marathons am 4. April 2014 stellte eine Tempo R12 einen neuen Rekord auf. Es wurden 306 Hektar Sonnenblumen bei einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 19 km/h gelegt. Der Väderstad Tempo Marathon fand bei Pleven, nördlich von Sofia und Bulgarien, zusammen mit unserer dortigen Importagentur Titan Machinery, statt.

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Tempo Rennen in Pleven, Bulgarien

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Der offizielle Tempo F Weltrekord

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Im April 2013 trat die Tempo F8 in einem 24-Stunden-Marathon nahe Kiew auf den sehr fruchtbaren Böden dieser Region an.

Erstaunliche 212 Hektar Mais wurden mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 18 km/h gelegt. Dies ist pro Reihe eine um 42% höhere Leistung im Vergleich zum existierenden Weltrekord, der mit einer 24-reihigen Maschine im Jahr 2012 erzielt wurde.

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Innovation bedeutet Erster zu sein

Im Jahre 2015 belegte Väderstad in der Liste der schwedischen Unternehmen mit den meisten internationalen Patentanmeldungen einen beeindruckenden 24sten Platz. "Wir setzen hohe Priorität auf die Patentanmeldung für Erfindungen, die spürbar den Alltag der Landwirte verbessern und vereinfachen. Das geschieht meist durch Rationalisierung der bestehenden Ackerbautechnologien und Steigerung der Kosteneffektivität", so Ola Byström, Leiter der Patentabteilung bei Väderstad.

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Die neue Generation der Rapid 300-400C/S

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Rapid – Wiedergeburt einer Legende

2015 stellte Väderstad die neue Generation der legendären Sämaschine Rapid vor. Die Maschine wurde überarbeitet und an die moderene Landwirtschaft angepasst. Die neue Rapid 300-400C/S hat ein neues Design mit einem schlankeren Saattank, der leicht über das Chassis angehoben wurde, was sich positiv auf die Zugänglichkeit auswirkt. Zusammen mit den wartungsfreien Lagern erleichtert dies die Wartungsarbeiten und die Nutzung, sodass mehr effektive Arbeitszeit im Feld verfügbar ist. 

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Eröffnung der neuen Produktionshalle

Im Frühjahr 2014 eröffnete Väderstad eine neue, 780 m² grosse Produktionshalle. Das neue Gebäude verdoppelt die Grösse des Forschungs- und Entwicklungskomplexes und ermöglicht den gleichzeitigen Bau von 6-7 Prototypen.

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Der Vertrag wurde im Oktober 2013 unterzeichnet. Sitzend von links: Pat Beaujot, Crister Stark, Christina, Stark. Stehend von links: Nicklas Bjersér, Brian Dean und Andreas Stark

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Väderstad übernimmt kanadisches Unternehmen Seed Hawk 2013

Im Jahr 2013 haben wir den kandische Hersteller Seed Hawk erworben, der grosse Direktsaatmaschinen produziert. Mit diesem Kauf wurde Seed Hawk die Plattform für Väderstad, um auf dem nordamerikanischen Markt aktiv zu werden. Die Partnerschaft mit Seed Hawk begann bereits 2006, als Väderstad dort Teilhaber wurde.

Mehr als 250 Mitarbeiter arbeiten für Seed Hawk in Langbank, Kanada. Dort werden hauptsächlich Fahrgestelle produziert, die als Träger für Saattanks fungieren und Rahmenteile. Die meisten Produkte werden im dortigen Inland oder in den USA verkauft.

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Grosse Investition in die Produktion

Um die steigende Nachfrage bedienen zu können, haben wir viel Zeit und Geld in die Rationalisierung und Effizienzsteigerung investiert. Insgesamt mehr als 18 Mio. €. Diese Investitionen beinhalten ein neues Logistikzentrum für die Produktion, ein neues 3D-Laserschneidgerät für Rohre, neue Roboter für das Herstellen der Tempo Reiheneinheiten und die Lackieranlage wurde deutlich erweitert.

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Neuer grosser 3D Laserschneider für Rahmenteile 

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"Zum ersten Mal hat das Unternehmen so viel Geld in nur einem Jahr in die Produktion investiert. Die Änderungen sind notwendig, um Flaschenhälse in der Produktion zu verhindern und diese fit für die Produktion der Tempo in der Zukunft zu machen", sagt Andreas Stark, Produktionsleiter bei Väderstad.

Ein 6'000 m² grosses Logistikzentrum für die Produktion war 2013 die grösste Einzelinvestition. Das Zentrum hat im Vergleich zum alten Lager die doppelte Kapazität.

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Investition in Litauen

Väderstad hat 2013 das brandneue Zentrum in Litauen eröffnet. Hier befinden sich Büros und Räume für den Bereich Service und Ersatzteile. Es liegt nördlich der Stadt Kaunas im Herzen des Landes. Zusammen mit der Eröffnung feierte Väderstad die 10-jährige Präsenz in Litauen.

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Christina und Bo Stark haben an der Eröffnungsfeier der neuen Gebäude in Litauen teilgenommen. Hier zu sehen mit dem Bürgermeister und den Geschäftsführer von Väderstad Litauen Romas Neudziunas.

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Neues Zentralersatzteillager

Väderstad optimierte 2012 die weltweite Ersatzteillogistik und investierte in die Zukunft. Am Hauptsitz des Unternehmens im schwedischen Väderstad entstand eines der modernsten Ersatzteil- und Logistik-Center, in dem die weltweite Ersatzteilversorgung koordiniert wird. Außerdem bietet das Gebäude Platz für Ausstellungsräume und einen Shop.

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Magnus Samuelsson "der stärkste Mann der Welt" zieht eine 3-Meter Sämaschine, die Rapid wiegt 4,7 t.

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Unser goldenes Jubiläum

Im Jahr 2012 waren 50 Jahre vergangen, seit Rune Stark die erste Egge auf dem Familienbetrieb nahe Väderstad gebaut hat. Seit 1962 hat sich „Runes Werkstatt“ zu einem der modernsten Industriebetriebe Europas entwickelt und ist in über 40 Ländern weltweit vertreten. Wir haben dieses Ereignis ausgiebig gefeiert, wie Sie in nachfogendem Video sehen können!

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Neue Vertriebsgesellschaften in Dänemark und Rumänien und Verkauf in Afrika

Väderstad ist seit den 1980er Jahren in Dänemark mit dem Importeur Kverneland aktiv gewesen. Über die Jahre wurde der dänische Markt immer wichtiger für Väderstad und im Jahr 2011 fiel die Entscheidung, auch hier eine eigene Vertriebsgesellschaft zu gründen. Auch Rumäniens gute Zukunft machte uns die Entscheidung leicht, hier eine eigene Vertriebsgesellschaft zu gründen. Der dortige Geschäftführer Mihai Rausser hat ein sehr gutes Team zusammen und das Büro befindet sich nahe des Flughafens in Bukarest.

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Eine Ära des Präzisionspflanzenbaus

Als Crister Stark 2006 durch Argentinien reiste, verfing er sich in der Idee, eine Väderstad Einzelkornsämaschine zu entwickeln. Es dauerte nicht lange bis dieser Gedanke in eine klare Vorstellung überging, die das Unternehmen mit trug. Nur eine andere Pflanzmaschine zu konstruieren war verständlicherweise keine Option und bald danach machte sich das Unternehmen daran, eine Einzelkornsämaschine mit grösserer Präzision und einem noch nie dagewesenen Leistungsvermögen zu entwickeln.

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Crister Stark und Gert Gilstring bei der Tempo-Markteinführung während der Agritechnica 2011

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Die Entwicklungszeit betrug fünf Jahre

Fünf Jahre dauerte es, bis Väderstads erste Einzelkornsämaschine Tempo auf den Markt kam. Dies war das längste Forschungs- und Entwicklungsprojekt in der über 50-jährigen Firmengeschichte.

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Der Ausdruck "Einzelkornsämaschine" steht für die Präzisionsaussaat von Feldfrüchten wie Mais, Baumwolle und Sonnenblumen. Diese Feldfrüchte werden im Unterschied zu Getreide nur mit acht bis zehn Saatkörnern pro Quadratmeter, mit gleichmässigem Abstand voneinander und in einer bestimmten Tiefe für die optimale Keimbedingungen, gesät. Genau das ist einzigartig an der Tempo. Diese Arbeitsvorgänge erledigt sie mit hervorragender Präzision, auch bei hohen Geschwindigkeiten.

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Das Gilstring-Säherz

Gert Gilstring, einer der treibenden Kräfte des Projekts, ist sehr begeistert von den technisch fortgeschrittenen Lösungen und dem Endergebnis – Tempo. Das neue Säherz unterstützt den Saatguttransport unter Überdruck, der die Sämaschine unempfindlich gegenüber Hanglagen, Erschütterungen und hoher Geschwindigkeit macht.

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Väderstad sagt "Hallo Afrika"

2010 war es Zeit für Väderstad noch einen weiteren Markt zu erobern. Dieses Mal nahm das Vertriebsteam den südlichen Teil von Afrika ins Visier, genauer Südafrika, Sambia und Kenia. Das war nicht der erste Ausflug von Väderstad auf diesen Kontinent. Rune Stark reiste schon in den Sechzigern für zahlreiche Entwicklungsprojekte nach Kenia und Botswana. Dennoch begann der erfolgreiche Verkauf in Nordafrika erst in den Neunzigern.

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Rollex, Carrier, Seed Hawk und Tempo sind beliebte Maschinen in Südafrika

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Väderstads Importeur Vitamech ist ein Distributor für Landmaschinen in ganz Südafrika. In den Provinzen Western Cape und Southern Cape sind hauptsächlich die Direktsaatmaschinen von Seed Hawk die gängigsten. 2012 wurde Väderstads einzigartige neue Einzelkornsämaschine im sogenanten Maisgürtel in den nördlichen Gebieten Südafrikas vorgestellt. In nur sehr kurzer Zeit hat diese Sämaschine viel positive Aufmerksamkeit unter Landwirten und Händlern hervorgerufen. 

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Christina Stark at the opening of the operations in Linski

Christina Stark und Gouverneur Gordejev während der offiziellen Eröffnung

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Väderstad startet Produktion in Russland

Im Jahr 2010 startete Väderstad sein Engagement in Russland, indem wir einen Produktionsstandort in Liski eröffneten. Dies liegt im Oblast Woronesch in der russischen Schwarzerderegion. Die Produktion in Russland ist gut für die Position im dortigen Markt und zeigt, dass sich Väderstad auch langfristig hier einbringen möchte.

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Carrier Nummer 10.000 bei der Ausstellung in Elmia 2010 gefeiert

Der Erfolg von Väderstad basiert grösstenteils auf dem Erfolg der Modelle Carrier und Rapid. Die Carrier ist eine einzigartige Maschine die zugleich für Stoppelbearbeitung, Saatbettbereitung, Rückverfestigung, Walzen und Einebnen geeignet ist. Bei der Elmia Maschinenausstellung im schwedischen Jönköping feierte Väderstad die Übergabe der Carrier Nummer 10'000, eine Carrier 925, die an Anders Henningson übergeben wurde.

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Anders Henningson erhielt eine Urkunde bei der Übergabe der 10 000. Carrier 

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