"Die Resultate der Rapid geben uns die Zuversicht abwarten zu können."

Anlässlich unserer 25-Jahrfeier von Rapid folgt hier nun eine der vielen guten Geschichten über Effizienz, Qualität und Ausdauer der Rapid. 

Die Strategie einer Farm im englischen Lincolshire ermöglicht dank des Einsatzes zweier Drillmaschinen Ackerfuchsschwanzbekämpfung auf hohem Niveau. Möglich ist dies durch das längere Ruhenlassen des Ackerbodens und das Verwirklichen einer pünktlichen Etablierung.

B Bush and Sons mögen keine Eile bei der Bestandesetablierung ihres Wintergetreides. "Wir lassen von einer frühen Aussaat ab als Teil unseres Bekämpfungsprogramms für Ackerfuchsschwanz. Der richtige Zeitpunkt ist entscheidend. Unsere Absicht ist es, dann zu säen, wenn die Saatbettbedingungen stimmen," sagt Jeff Bush, ein Betriebspartner der auf vom Standort in Revesby (England) 2000 ha betreibt. Auf dem Land werden hauptsächlich Winterweizen, Raps, Zuckerrüben, Winter- sowie Sommergerste angebaut. Desweiteren stehen Erbsen, Bohnen, Kartoffeln und Mais auf dem Portfolio. Bei Bedarf werden auch Lohnarbeiten ausgeführt.

Case story Rapid RDA
Jeff Bush

Teil der Betriebsphilosophie ist das Schaffen eines bestmöglichen Saatbetts vor der Aussaat. Dazu gehört das Pressen von Getreide- und Rapsstroh direkt hinter dem Mähdrescher, sodass bei der anschließenden Bodenbearbeitung mit so wenig wie möglichen organischen Rückständen umgegangen werden muss. Dennoch gibt Jeff zu, dass er "kein großer Fan von Nährstoffentzug vom Feld" ist, wessen sie jedoch alle 3 Jahre durch Häckseln und Einarbeiten des Strohs sowie entsprechendem Düngen entgegenwirken.

Rexius Twin
Die RexiusTwin zertrümmert Kluten, ebnet ein und verfestigt rück.

Ungefähr 90% der Flächen, die von leichten bis schweren Böden reichen, werden gepflügt und mit einer 10 m sowie zwei 6,5 m breiten Väderstad RexiusTwin bearbeitet. In zwei bis drei Überfahrten wird somit ein grobes Saatbett geschaffen. Sobald Gräser und Unkräuter aus dem Boden sprießen wird das Ackerland mit Glyphosat behandelt, bevor es schließlich mit einer 6,5 m Carrier vor der Aussaat hergerichtet wird.

”Wir möchten das Land so sauber wie möglich halten und können mit dem System, oder Variationen in diesem Fall, 2 Blüten bekommen und somit zwei bis drei Wochen mit der Aussaat warten", sagt Jeff. "Wir möchten traditionell und in unserer Komfortzone bleiben, vor allem mit der Lohnarbeit. Außerdem müssen wir sicher sein zu wissen, was wir tun können. Wenn beispielsweise ein heftiger Schauer kurz vor dem Drillen runterkommt, wissen wir, dass wir später zurückkommen können." 

Die Aussaat beginnt Anfang Oktober. Gesät wird mit einer 6 m und einer 8 m breiten Väderstad Rapid. Diese Art wurde von B Bush & Sons über die letzten 14 Jahre praktiziert. "Uns gefiel, dass wir uns auf die Rapid verlassen konnten und stellten über die Jahre fest, dass wir uns mit ihrer Schlagkraft bei ungünstigen Saatbeetverhältnissen zurücklehnen und abwarten konnten", kommentiert Jeff.  

Rapid RDA new year model 2017
Eine Rapid A 800S (nicht die eigentliche Maschine auf dem Betrieb)

Der Einsatz von zwei Drillmaschinen ermöglicht ihm ein längeres Abstehenlassen des Saatbetts und die Aussaat dann auszuführen, wenn die Bedingungen so gut wie praktisch möglich sind. 

"Die zweite Drillmaschine hat die Schwierigkeiten beseitigt und die kombinierte Leistung ist sagenhaft", berichtet er.

Die 8 m Rapid läuft hinter einer 845 Challenger, die 6 m an einer 765 Challenger. "Uns gefällt schnelle und unbekümmert Säen zu können. Wir versuchen immer zwischen 12 und15 km/h zu fahren, weil die Rapid besser bei hoher Geschwindigkeit arbeitet", erklärt Jeff. "Wir haben nichts an der Maschine auszusetzen und wissen mit was wir arbeiten."

Er ist davon überzeugt, dass die 2 wichtigsten Faktoren für guten Pflanzenbau eine effektive Pause und rechzeitige Bestandesetablierung sind. "Die Resultate der Rapid geben uns die Zuversicht abwarten zu können", sagt Jeff. "Und die zusätzlichen Kosten beim Betreiben von 2 Sämaschinen sind durch die Tatsache, das Saatbett länger ruhen lassen zu können, wettgemacht. Das heißt, dass das Risiko eines Ertragsverlustes durch Ackerfuchsschwanz niedriger ist, da wir Unkrautbekämpfung auf hohem Niveau pflegen können. Die Erträge sind zudem mehr als ansehnlich: Weizenerträge bei unterschiedlichsten Gegebenheiten bei durchschnittlich 9 t/ha. Wir haben durch das Abwarten nichts verloren."